Seit Mai 2018 und der Neuformulierung der DSGVO sind die Risiken für einen Verstoß gegen gültiges Recht deutlich gestiegen. Hierzu gehören die unzulässige Erhebung von personenbezogenen Daten gegen Willen oder Wissen der Person, die Nutzung der Daten zu Werbezwecken trotz Widerruf sowie eine Verletzung der Informationspflicht, wenn Kenntnis über eine unrechtmäßige Datenerhebung vorherrscht. Wenn Sie Ihrer Auskunfts- und Meldepflicht gegenüber den Behörden im Falle eines Datenlecks oder einer unrechtmäßigen Datennutzung nicht nachkommen, stellt dies ebenfalls einen Verstoß gegen die DSGVO dar. Ebenfalls zu beachten ist die sach- und zeitgemäße Datenspeicherung von Daten Ihrer Kunden und Mitarbeiter. Vergessen Sie die Löschung erhobener Daten nach Nutzung für Ihren Bestimmungszweck, liegt ein weiterer Verstoß vor. Gerade das Thema digitaler Datenschutz ist extrem komplex geworden. Trotzdem schützt Unwissenheit vor Strafe nicht: Ein Verstoß gegen die DSGVO kann gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) mit bis zu 300.000 Euro pro Einzelfall geahndet werden.

Kategorie: FAQ
Schlagwort: DSGVO-Verstöße